Gott geht zuerst hart ins Gericht mit seinem Volk, das ihm die Treue gebrochen und mit anderen Göttern ins Bett gestiegen ist. Und er kündigt an, dass er Israel Einschränkungen auferlegt und Grenzen setzt, um es vor größeren Fehlern zu bewahren. Dornen und Mauern sollen den Weg der Untreue blockieren. Denn Gott will nicht, dass seine Leute weiter ins Verderben laufen. Auch heute begegnen uns manchmal Grenzen oder gescheiterte Pläne, die uns zum Innehalten zwingen. In Grenzen, die Gott setzt, kann auch seine Gnade liegen, durch die er uns vor Abgründen bewahrt. Hindernisse können Chancen sein, den Blick auf Gott zu richten und eigene Wege kritisch zu prüfen. Wer Gottes Führung akzeptiert, kann Vertrauen, Orientierung und Sicherheit wiedergewinnen.
