Viele in Israel sehnten den „Tag des Herrn“ herbei – in der Erwartung von Rettung. Amos jedoch macht deutlich: Ohne echte Hinwendung zu Gott wird dieser Tag zum Gericht für die Menschen. Religiöse Zugehörigkeit allein trägt nicht. Gott weist sogar den Gottesdienst zurück. Feste, Opfer und Lieder sind da – doch das Leben ist von Ungerechtigkeit geprägt. Aufgesetzte Frömmigkeit ersetzt keine Beziehung zu ihm. Der Leitvers sagt deutlich: „Recht ströme wie Wasser…“ Unser Glaube soll das ganze Sein und Handeln prägen. Keiner ist aus eigener Kraft gerecht. Aber Gott selbst hat einen Weg für uns eröffnet: In Jesus Christus schenkt er Vergebung und ein neues Herz, das sich an Gottes Willen ausrichtet. Geben wir uns ihm täglich neu hin.
Andacht des Tages
Freitag, 3. Juli 2026
Bibellese
| Morgens | Amos 5,18–27 |
|---|---|
| Abends | Philipper 2,1–5 |
„Es ströme aber das Recht wie Wasser und die Gerechtigkeit wie ein nie versiegender Bach."
Bibelstellen
