Andacht des Tages

Montag, 6. Juli 2026

Bibellese

MorgensAmos 7,1–9
AbendsJeremia 20,7–11

„Da reute es den HERRN. Gott der HERR sprach: Auch das soll nicht geschehen."

Amos 7,6

Amos sieht in zwei Visionen drohendes Gericht: Heuschrecken und Feuer. Beide Male tritt er für das Volk ein: „Herr, vergib doch! Wie soll Jakob bestehen?“ – und Gott lässt sich erbitten. Unser Leitvers fasst es zusammen: „Da reute es den HERRN…“ Gott hält das angekündigte Unheil zurück. Hier wird deutlich: Fürbitte hat Gewicht, Gottes Erbarmen ist groß. Gott bindet Menschen in sein Handeln ein und hört auf ihr Rufen. Doch in der dritten Vision greift Gott nicht mehr ein. Die Zeit der Umkehr ist nicht unbegrenzt. Im Neuen Testament lesen wir, dass wir in der Gnadenzeit des Herrn leben. Der Ruf Jesu: „Kehrt um und glaubt an das Evangelium!“ wird bis heute in der Welt verkündet. Durch Fürbitte können auch wir für andere Menschen eintreten.