Die Zuhörer scheitern in diesem Gespräch nicht an fehlender Information, sondern an ihren Kategorien. Egal, was Jesus sagt, sie pressen ihn sofort in ihre eigene Logik. Sie versuchen, Jesus von dem her zu verstehen, was sie bereits kennen. Aber Jesus sprengt alle ihre Denkschablonen. Er ist nicht nur Teil der Geschichte, er ist der „Ich bin“. Jesus wird nicht verständlicher, wenn wir ihn klein machen, sondern wenn wir ihn größer werden lassen. Größer als unsere Logik. Größer als unsere Vernunft. Größer als unsere Vorstellungskraft. Und auch, wenn dieses „größer“ uns immer wieder herausfordert, uns immer wieder aufrüttelt und uns immer wieder mit Gott ringen lässt, ist dieses „größer“ doch auch genau das, was uns staunen lässt, uns wachsen lässt und uns anbeten lässt.
Andacht des Tages
Montag, 10. August 2026
Bibellese
| Morgens | Johannes 8,46–59 |
|---|---|
| Abends | Römer 11,1–6.11.12 |
„Jesus gab ihnen zur Antwort: ‚Ich versichere euch: Bevor Abraham geboren wurde, bin ich.'"
Bibelstellen
