Menschen, die Gott hautnah in ihrem „hoffnungslosen“ Alltag erleben, spüren und „sehen“ etwas von dieser unbeschreiblichen Tragweite. Der ehemals blinde Mann ist vermutlich etwas genervt von so viel Gerede und Unglaube um ihn herum, denn für ihn steht es fest: Gott war real am Werk. Und das nicht irgendwo, sondern in meinem Leben! Es gibt Ereignisse, in denen häufig nur der Betroffene allein spürt und sieht, dass Gott hier seinen Fingerabdruck hinterlassen hat. Für die Außenstehenden mag es wie „Zufall“ wirken. Aber der, der es erlebt, erfährt Gott hautnah mitten im Alltag. Der Mann in unserer Erzählung lässt es nicht zu, dass die schlauen Leute Jesus als einen Scharlatan hinstellen. Nein, der lebendige Gott ist mit ihm. Das spürt man ihm ab.
