„Unerforschlich“ – das klingt zunächst frustrierend. Wir Menschen wollen verstehen, einordnen, begreifen. Doch David meint das Gegenteil von frustrierend: Gottes Größe ist so real und so gewaltig, dass sie jeden Rahmen sprengt. Kein Teleskop erfasst sie, kein Gedanke umfasst sie ganz. Und genau das ist Grund zum Loben – nicht zum Schweigen. Denn dieser unbegreiflich große Gott ist keine abstrakte Kraft, sondern mein Gott. Er kennt meinen Namen, er zählt meine Haare, er trägt meine Last. Wahres Lob entsteht dort, wo beides zusammenkommt: die Größe Gottes und seine Nähe zu mir. Wo in deinem Alltag begegnet dir heute die Größe Gottes – in der Schöpfung, in einem unerwarteten Moment, in seiner Treue?
