Nichts, was du tun kannst
Manchmal beginnen Dinge, deren Auswirkung man kaum versteht. Jedenfalls nicht gleich. Weil man woanders hinschaut, weil man etwas sucht und andere Vorstellungen hat. Oder denen folgt, die andere einem vorbeten. Detlef Eigenbrodt schaut zurück und hat sich gefragt, was Evangelium eigentlich für ihn bedeutet. Und wann und auf welchem Weg es in sein Leben kam.
Seine Liebe geht voraus
Gute Nachrichten beleben das Herz, sie machen dankbar, glücklich und sind oft das Ende bangen Wartens: Gott sei Dank, das sind ja gute Nachrichten! Ähnlich in der Empfindung, aber wesentlich tiefer in der Bedeutung ist es mit der Guten Nachricht, dem Evangelium. Markus Pfeil hat sich das gründlich angeschaut und erklärt, was es damit im einundzwanzigsten Jahrhundert noch auf sich hat.
Nur frei, wer sich bindet

Die meisten werden es wohl lieben, in Freiheit zu leben. Den Raum zu haben, sich ohne Einschränkung zu bewegen, freizügig und auch freizüngig zu sein. Simone Flad kommt allerdings zu dem Schluss, dass das ohne Bindung gar nicht möglich ist; und beruft sich dabei auf Thomas von Kempen und Martin Luther als Interpreten des Evangeliums.
TItel Interview Evangleium

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Wer warten kann, kann hoffen

Das mit dem Warten ist so eine Sache, meint Mathias Hühnerbein, und entfaltet das Thema mit großartiger Gelassenheit und tiefer Einsicht. Ohne erhobenen Zeigefinger, ohne vorschnelle Antworten. Aber mit viel Feingefühl, Verstand und guten Fragen. Und am Ende, meint er, sei das Warten auch eine Zeit, in der man sich selbst begegnet.