Jesu Umgang mit seinen Jüngern fordert mich beim Lesen immer wieder heraus. Er versucht ihnen auf vielfältige Weise zu zeigen, wer er wirklich ist. In diesem Text wendet er sich konkret an Philippus. Philippus ist Realist: Selbst, wenn sie viel Geld zur Verfügung hätten, würde es für die Menschenmenge niemals reichen. Aber auch Andreas ist Realist. Dennoch bringt er die wenigen vorhandenen Ressourcen zu Jesus. Obwohl er selbst Zweifel kommuniziert, hält er sie Jesus vertrauensvoll hin. Das ist ein wichtiger Unterschied. Die Ausgangslage ist für beide Jünger gleich. Die Frage ist nur: Lassen wir uns von den Umständen lähmen oder gehen wir damit zu Jesus?
Andacht des Tages
Donnerstag, 23. Juli 2026
Bibellese
| Morgens | Johannes 6,1–15 |
|---|---|
| Abends | 1. Korinther 10,16.17 |
„Jesus wollte ihn mit dieser Frage auf die Probe stellen; er selbst wusste genau, was er tun wollte."
Bibelstellen
