Andacht des Tages

Donnerstag, 21. Mai 2026

Bibellese

MorgensHebräer 9,1–10
AbendsApostelgeschichte 1,12–26

In den anderen Teil aber ging nur einmal im Jahr allein der Hohepriester, und ... opferte für die unwissentlich begangenen Sünden, die eigenen und die des Volkes.

Hebräer 9,7

Sehr aufwändig wurde einmal im Jahr ein Opfer für die Sünde des Volkes dargebracht. Der Hohepriester musste erst sieben Tage fasten. Dann wurde ein Ziegenbock geopfert. Das Blut wurde vom Hohepriester gegen den Gnadenthron im Allerheiligsten gesprengt. Um die Verfehlungen des israelitischen Volkes zu bekennen, legte der Hohepriester seine Hände auf den zweiten Sühneopferbock, der in die Wüste getrieben wurde. Der vorher geopferte Bock wurde außerhalb der Stiftshütte bzw. später des Tempels verbrannt. Damit war die Sünde dann bedeckt, aber nicht ganz weg. Durch Jesu Opfertod am Kreuz ist das Opfer in alle Ewigkeit für uns von Gottes Sohn vollbracht und wird, mit unserem Ja zu ihm, komplett weggenommen.